Der Mensch als Schlüsselfaktor für eine erfolgreiche Digitalisierung

Auch Bildungsfachpersonen stehen mit der fortschreitenden Digitalisierung unter grossem Handlungsdruck. Die Verwendung neuer Technologien verspricht Abhilfe und Vereinfachung. Häufig tritt jedoch das Gegenteil ein, denn Bildung 5.0 wird zu oft mit Tools und Technik allein in Korrelation gesetzt. Gleichzeitig bleiben existenzielle Fragen, die unser Menschsein betreffen auf der Strecke.


Vom 16. bis 18. August 2018 fand der jährliche Weiterbildungskongress (WBK) der PH Luzern und der aeB Schweiz statt. In dieser Reihe werden aktuelle Themen wie «Lehren und Lernen für die Zukunft» im Kontext der Berufs- und Erwachsenenbildung behandelt. Dieses Jahr lag der Fokus auf die «Bildung 5.0 – Mensch im Zentrum».


Folgende Fragestellungen standen für die teilnehmenden Bildungsfachpersonen im Vordergrund:

  • Wie bewältigen wir die Anforderungen der künftigen Arbeitswelt und stellen den Menschen mit und ohne digitale Medien ins Zentrum?

  • Wie gestalten wir Bildung im Spannungsfeld von Mensch und Technik?

  • Wie nutzen wir die digitalen Möglichkeiten, ohne uns von ihnen bestimmen zu lassen?


Sicher ist: Wir gestalten die Bildung der Zukunft mit!  

Ich hatte die Ehre, die Teilnehmenden am WBK 2018 in Luzern an ihrem dritten Kongresstag aus Sicht der Digitalisierungsprozesse durch Social Media zu begleiten. An diesem letzten Tag der Veranstaltungsreihe entwickelten sie im Rahmen von Innoventa Ateliers einen Innovationsprozess sowie konkrete Umsetzungsideen und Produkte. Gemeinsam mit drei weiteren Experten – Matthias Moos (Kunst), Michael Burgdorfer (Technik) & Battal Kalan (Politik) – führten wir die einzelnen Workshop Gruppen durch die Innovationsphasen «Challenge – Ideenfindung – Bewertung – Bau und Test der Lösung». Daraus resultierten sehr spannende, lustige, aber auch tiefgründige Prototypen.



Die Schule der Zukunft stärkt das Menschsein

Diese Konklusion des diesjährigen Weiterbildungskongresses wird auch durch eine von Google durchgeführten Studie bestätigt, in der der Tech Gigant die Eigenschaften seiner erfolgreichsten Mitarbeiter gemessen hatte. Das Resultat war für den globalen Arbeitgeber einigermassen schockierend. Auf den ersten sieben Plätzen landeten nur sogenannte Soft Skills, also Sozialkompetenz.


Das Wichtigste in der Techfirma ist somit klar das Menschliche: Kommunikation, Zuhören, Empathie, Coaching-Fähigkeiten und kritisches Denken machen erfolgreich. Rein mathematische Fähigkeiten waren auf dem letzten Platz.


Die Schule der Zukunft lebt durch Empathie, nicht durch Technik allein.


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Patrycja Pielaszek

Digital Branding & Communications Strategist

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